Aktuelles
26.08.2010 - Neuer Landesverband in Bayern
Der Bundesverband Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH) hat in Bayern einen neuen Landesverband, der die Verbandsgeschäfte und beruflichen Fortbildungen in vollem Umfang aufgenommen hat. Weiterlesen...
25.07.2010 - Schweizer Übersichtsstudie hat Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Homöopathie bewiesen
Die Homöopathie ist ein eigenständiges System der Arzneitherapie, aber nicht unwissenschaftlich, esoterisch und wirkungslos wie DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 28/2010 vom 12. Juli 2010 unter dem Titel „Der große Schüttelfrust“ deklariert. „Keinen Schüttelfrust, aber Schüttelfrost kann man sich einfangen, wenn man die dort angeführten Thesen und Fakten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft“, stellt Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V., fest. Die „Heusser-Studie“ aus dem Jahr 2005, die im Rahmen des „Programms Evaluation Komplementärmedizin“ des Schweizer Bundesamt für Gesundheit erstellt wurde, kam zu dem Fazit, „dass es ausreichend Belege für eine präklinische Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt..." Weiterlesen
07.07.2010 - Leserbrief der AMK an SPIEGEL-Redaktion vom 12. Juli 2010
Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL veröffentlichte in der Ausgabe Nr. 28 vom 12. Juli 2010 die Titelgeschichte „Homöopathie - Die große Illusion". Darin wird über Kritiker der Homöopathie berichtet und generell die Wirksamtkeit der Homöoapthie in Zweifel gezogen. Die Arzneimittelkommision der deutschen Heilpraktiker (AMK) hat sofort reagiert und dazu einen Leserbrief verfasst.
29.06.2010 - Naturheilkunde auch akademisch: Bachelor of Science für Heilpraktiker
Das INCOM (Institute of Complementary Medicine) der Steinbeis Hochschule Berlin bietet seit 2010 erstmals einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang der komplementären Medizin für praktizierende Heilpraktiker an. Als Vertiefungsrichtung wird derzeit Traditionelle Chinesische Medizin angeboten, später wird auch Klassische Homöopathie folgen. Das sechs semestrige Studium endet mit dem Abschluss Bachelor of Science in Complementary Medicine and Management (BSc) und wendet sich ausdrücklich an Medizinberufe mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz.
Weiterführende Informationen
29.03.2010 - Offener Brief an BDHN-Mitglieder
Information des Präsidiums an Mitglieder des BDHN:
mit Bedauern sehen wir die Kündigung der Mitgliedschaft innerhalb der Union Deutscher Heilpraktiker. Noch in der Mitgliederversammlung im Dezember 2009 sprachen sich die Mitglieder für den Verbleib aus.
Unser Berufsstand wird hierdurch geschwächt.
Der Bundesverband ist dafür bekannt, dass er den Berufsstand zu einigenden Gesprächen anregt; weder er noch das einzelne Mitglied will, dass sich Verbände streiten.
BDHN-Nachrichten
Der Bundesverband distanziert sich von unkollegialem Stil.
Der Wortbegriff "Innenweltreisen" bleibt öffentlich
Mit Beschluss vom 15. Januar 2010 ist die Markenabteilung des Deutschen Patent- und Markenamtes einem Einspruch des Bundesverbandes der UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER e.V. (UDH) gefolgt, den Begriff „Innenweltreisen“ nicht als Wortmarke zuzulassen bzw. zu schützen. Das hatte nämlich Bernd Joschko, der der so genannten Gruppe der „Synergisten“ angehört, im Januar 2008 versucht.
Weiterführende Informationen finden Sie hier.
AMK-Information zur AMG-Novelle
Durch Inkrafttreten der 15. AMG-Novelle am 23.07.2009 hat sich die Rechtsgrundlage für von Ärzten und Heilpraktikern hergestellte Arzneimittel im Arzneimittelgesetz (AMG) maßgeblich geändert. Bisher konnten zur Ausübung der Heilkunde befugte Personen Arzneimittel herstellen und persönlich anwenden, soweit dies unter ihrer unmittelbaren fachlichen Verantwortung erfolgte, ohne dass diese Tätigkeiten von den Bestimmungen des AMG erfasst wurden.
Durch die neue Rechtslage nach der 15. AMG-Novelle unterliegt jede Herstellung dem AMG. Sie ist nach § 67 AMG (formlos) anzeigepflichtig und unterliegt auch der Überwachung durch die zuständige Behörde. Einige Landesministerien und die für die Arzneimittelüberwachung zuständigen Landesbehörden haben im Rahmen der Arzneimittelüberwachung die Heilpraktikerverbände auf die Anzeigepflicht und Erlaubnispflicht im Rahmen der Ausübung der Naturheilkunde hingewiesen, teilweise mit sehr knapper Terminsetzung. Für alle Personen, die bereits am 23. Juli 2009 (auf Grundlage des ehemaligen/alten § 4a Satz 1 Nr. 3 AMG) Arzneimittel hergestellt und direkt angewendet haben, besteht jetzt eine Übergangsfrist zur formlosen Anzeige der Herstellung dieser Arzneimittel bis zum 1. Februar 2010 (vgl. § 144 Abs. 7 Satz 1 AMG).
Die AMK-Information zur Anzeigenpflicht als Download
Die Adressliste der Landesbehörden finden Sie hier
Zusatzinformation von Arne Krüger, stellv. Sprecher der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker:
Ein Verzicht auf die Aufzählung der verwendeteten Arzneimittel ist nach § 67 AMG Absatz 2 nicht statthaft: "Ist die Herstellung von Arzneimitteln beabsichtigt, für die es einer Erlaubnis nach § 13 nicht bedarf, so sind die Arzneimittel mit ihrer Bezeichnung und Zusammensetzung anzuzeigen". Dies bedeutet, wer eine formlose Anzeige abschickt, wird nicht um die Aufzählung der Arzneimittel herumkommen. Nach der Aufzählung der Arzneimittel kann man dann sicher den Hinweis dazu schreiben, dass die Kombination am einzelnen Patienten selbstverständlich individuell ist. Bei einer Mischung würden die Grundsätze der Mischbarkeit nach den Angaben der Beipackzettel beachtet und bei der Hygiene die Regeln des Hygieneplans.
Das Kreuz mit den Kreuzallergien
Ein Patient beißt in eine Karotte und klagt unmittelbar danach über Heiserkeit und Juckreiz im Mund- und Rachenbereich. Ein daraufhin veranlasster IgE-Allergietest gegen Karotte zeigt aber keine Auffälligkeiten. Ein typisches Phänomen der Immunologie, die Kreuzallergie. Lesen Sie dazu ein Interview mit Michael Martin, Heilpraktiker und Leiter Fachbereich Naturheilkunde bei der GANZIMMUN AG. weiter
Mehr Fördermittel zur Forschung dringend erforderlich
„Obwohl etwa 70 Prozent der Bundesbürger Angebote von Heilpraktikern nutzen, liegt der Etat für naturheilkundliche Forschung weiterhin im Prozent- bzw. Promillebereich“, konstatierte Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker, anlässlich der Heilpraktikertage Hannover 2009 stellvertretend für die gesamte Branche. Für die Entwicklung von Therapiemöglichkeiten oder Studien stünden pro Jahr weniger als eine Million Euro zur Verfügung - der Gesamtetat des Bundesforschungsministeriums allein für Bereich Gesundheit und Medizin betrug dagegen 2008 knapp 620 Millionen Euro. „Wir bräuchten mindestens das Dreifache der bisherigen Zuwendungen, um effektiv forschen zu können“, forderte Gerhardus. weiter
Hessen erkennt Osteopathie an - UDH-Stellungnahme zum Entwurf einer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung
Das Land hat Hessen hat im November eine Weiterbildungs- und Prüfungsordnung erlassen, die Osteopathen die staatliche Anerkennung ermöglicht. Bisher konnten Heilpraktiker und Ärzte die Bezeichnung Osteopath tragen, ohne dass ihre Qualifikation staatlich geprüft wurde. Laut hessischem Sozialministerium schafft die Anerkennung nun Sicherheit für die Patienten, da der Titel "Osteopath" in Zukunft an geregelte Qualitätsanforderungen geknüpft ist. Die UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER, Landesverband Hessen, hat sich bereits im Vorfeld gegen diese Entscheidung gewehrt. weiter
Komplementär- oder Alternativmedizin auf dem Prüfstand.
Alternative oder Glaubenssache - die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte dazu Ende April ein Fachgespräch veranstaltet. weiter
Die Naturheilkunde ist ein prosperierendes Marktsegment im deutschen Gesundheitswesen
Derzeit praktizieren aktiv rund 14.000 der etwa 20.000 in Deutschland lebenden Heilpraktiker. „Die Summe der Abrechnungen für Heilpraktikerbehandlungen belaufen sich pro Jahr auf rund eine Milliarde Euro. weiter...

