Vorbeugen ist besser als heilen

Mai 2008

Die körperliche Regeneration ist seit jeher Praxis der Naturheilmedizin.

Es ist schon eine Regel: Spätestens mit den ersten Sonnenstrahlen wird in deutschen Haushalten der große Frühjahrsputz in Angriff genommen. Dann wird die ganze Wohnung regelrecht auf den Kopf gestellt, um den Winter auszutreiben und Platz zu schaffen für die neue Frühlingsfrische. Würden wir das auch einmal in dieser Konsequenz unserem Körper und Organismus gönnen, denn was nützt die sauberste Wohnung, wenn man sich in seiner eigenen Haut einfach nicht wohlfühlen kann.

Aus der Praxis weiß jeder deutsche Heilpraktiker, dass fast täglich Patienten mit geschwächtem Immunsystem zur Behandlung kommen. Durch beruflichen Stress, übertriebenen sportlichen Ehrgeiz und einer dem natürlichen Rhythmus zuwiderlaufenden Lebensführung leiden auch immer mehr jüngere Patienten unter einer insuffizienten Körperabwehr.

Die Naturheilkunde, die auf tradierten Methoden und Anwendungen fußt, kennt ein probates Mittel z. B. zur inneren Reinigung unseres Körpers - die Entschlackung. Darunter wird das Ausscheiden von abgelagerten Rückständen im Darm und Bindegewebe verstanden, die sich dort im Laufe der Zeit angesammelt haben.

Man kann natürlich nicht erwarten, dass der Körper sich selbst reinigt, wenn er ständig mit weiter belastender Nahrung überfordert wird. Nötig ist daher eine begleitende Umstellung der Ernährung. In erster Linie sollte zu diesem Anlass der Speiseplan aus viel Gemüse und Obst bestehen und je nach Ernährungstyp auch aus Getreide. Auf tierisches Eiweiß wie auch auf Milchprodukte und Zucker sollte während der Kur verzichtet werden. Genussmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Nikotin sollten ebenfalls gemieden oder zumindest stark eingeschränkt werden.

Die Ausscheidungsorgane (Darm, Niere, Leber und Haut) müssen zur inneren Reinigung besonders angeregt werden. Wichtig ist es also, diese Organe zu unterstützen. Zum Beispiel fördern Brennessel, Löwenzahn und Schachtelhalm die Ausscheidung über die Nieren. Löwenzahn, Gelbwurz und Mariendistel wirken positiv auf Leber, Galle und Darm. Linden- und Holunderblüten wirken schweißtreibend über die Haut. Es empfiehlt sich täglich einen halben Liter Tee aus einer Auswahl dieser Pflanzen zu sich zu nehmen. Selbstverständlich können auch fertige Teemischungen verwendet werden.

In der naturheilkundlichen Praxis gibt es natürlich noch einige, weit wirksamere Methoden um die Entschlackung und Entgiftung des Körpers zu unterstützen, die von kompetenter Hand ausgeführt, auch noch zu deutlich besseren Ergebnissen führen.